{"id":6069,"date":"2023-03-19T11:56:34","date_gmt":"2023-03-19T09:56:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=6069"},"modified":"2023-03-19T11:56:34","modified_gmt":"2023-03-19T09:56:34","slug":"dieter-schiller-zum-90-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=6069","title":{"rendered":"Dieter Schiller zum 90. Geburtstag"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4\u00dflich des 90. Geburtstages unseres hochverehrten Autors Dieter Schiller kann die Laudatio nicht wirklich kurz ausfallen:<\/p>\n<p>Die F\u00fclle des Materials, das zu sichten und zu w\u00fcrdigen ist, macht hilflos. Behelfen wir uns also bei dem simpelsten Hilfsdienst, bei Wikipedia. Nach einem relativ ausf\u00fchrlichen Lebenslauf und einer noch umfangreicheren Liste von Ver\u00f6ffentlichungen fassen die ganz zuletzt stehenden \u201eKategorien\u201c den Artikel Dieter Schiller folgenderma\u00dfen zusammen: \u201eGermanist, Tr\u00e4ger des Banners der Arbeit, Privatgelehrter, Deutscher, geboren 1933, Mann\u201c. Beim ersten Lesen fand ich das lediglich komisch, wenn nicht denunziatorisch. Beim Dr\u00fcber-Nachdenken schien es mir geeignet, die trockenen Kategorien mit Leben zu f\u00fcllen und so das negative Image zu eliminieren.<\/p>\n<p>\u201eTr\u00e4ger des Banners der Arbeit\u201c hei\u00dft doch nur: Er ist in der DDR ausgezeichnet worden. Er hat sich mit seiner Arbeit, seiner Leistung eingebracht. Und das hat Dieter Schiller nie geleugnet. Nach dem Germanistikstudium wurde er Assistent und dann Oberassistent an der Humboldt-Universit\u00e4t und musste sich einarbeiten in die Literaturepoche des 18. Jahrhunderts. Das waren Lehrjahre und ihm machte die Arbeit mit Studenten und dem Sturm und Drang und der Klassik Spa\u00df. Als sein Professor Hans-G\u00fcnter Thalheim an die Akademie der Wissenschaft wechselte, nahm er ihn mit, und Schiller musste sich neu orientieren. Vor allem an dem dann gegr\u00fcndeten Zentralinstitut f\u00fcr Literaturgeschichte (ZIL) brachte er sich ein, was auch hie\u00df, neue Gebiete zu erarbeiten. Das war oft Kurs\u00e4nderungen in der Kulturpolitik geschuldet, auch pl\u00f6tzlich fehlenden Spezialisten f\u00fcr die verschiedenen Projekte. So erwarb sich Dieter Schiller mit den Jahren den Ruf Fachmann f\u00fcr DDR-Lyrik, f\u00fcr linke Literatur des 20. Jahrhunderts, f\u00fcr Exilliteratur und noch einige andere Gebiete zu sein. Oft und schnell musste er sich in neue Sachgebiete einarbeiten und wie \u00fcblich war er eingebunden in Gemeinschaftsprojekte, etwa in die Literaturgeschichte, in das Lexikon sozialistischer Literatur, in das gro\u00dfe Exilprojekt, in die Debatte und Konzeption zum Erbe, in ein Vorhaben zu gro\u00dfen Romanen des 20. Jahrhunderts. Dazu war er Forschungsgruppenleiter, zeitweilig Parteisekret\u00e4r, zeitweilig stellvertretender Institutsdirektor. Das bedeutete auch: Sitzungen, Debatten, Plandiskussionen, Leitungsarbeit. Dieter Schiller bezeichnet diesen Abschnitt als die Achterbahn seines Lebens und konstatiert: \u201eMit Erstaunen musste ich wahrnehmen, dass ich bei vielen Kollegen als Dogmatiker galt, bei den Parteiinstanzen jedoch als Revisionist, je nach dem Blickwinkel der Urteilenden.\u201c(Autobiographie: \u201eAm Rand mittendrin. Achtzig Jahre am Schreibtisch und im wirklichen Leben. Autobiographische Skizzen\u201c, Gransee 2021) Summa summarum: Es gab immer viel Arbeit und ein Auf und Ab in der Karriere. Die Auszeichnung Banner der Arbeit war ehrlich und redlich verdient.<\/p>\n<p>So ist es kein Wunder, dass mit der Abwicklung des Instituts auch die Abwicklung eines seiner Repr\u00e4sentanten erfolgte. \u201ePrivatgelehrter\u201c, das war keine Entscheidung eines skurrilen und schmollenden Alten und kein R\u00fcckgriff in Gepflogenheiten des geliebten 18. Jahrhunderts. Nicht Weltfremdheit oder Desinteresse an \u00d6ffentlichkeit bestimmten diesen Schritt. Es war die aus der Situation entsprungene Reaktion \u2013 keine Universit\u00e4t oder Institution wollte den auf vielen Gebieten bewanderten Mann einstellen. Dieter Schiller gab nicht auf, im Gegenteil: er intensivierte seine Arbeit und gab der Funktion Privatgelehrter neue Z\u00fcge. Frei von Leitungsarbeit, entbunden der Abstimmungen innerhalb des Projekt-Kollektivs legte er los, was nicht hei\u00dft, dass er nicht mit dem Zusammenbruch der DDR und des Sozialismus ein gebranntes Kind war, das alles aus der Vergangenheit schmerzlos hinter sich lie\u00df. Er machte es sich dabei nicht leicht und resumierte doch noch nach vierzig Jahren in seiner Autobiographie: \u201eVierzig Jahre lang habe ich in einer Utopie gelebt, der DDR, wie ich sie mir w\u00fcnschte. Ich m\u00f6chte das in meinem Leben nicht missen. Denn es war keine Illusion, sondern Hoffnung.\u201c Er machte weiter, ohne die Methode und das Konzept seines Arbeitens ver\u00e4ndern zu brauchen. Johannes R. Bechers Begriff der Literaturgeschaft nutzend und mit Leben erf\u00fcllend, f\u00fchrte er Prinzipien, die am ZIL entwickelt worden waren, weiter, das hei\u00dft, er untersuchte und stellte dar die Wechselverh\u00e4ltnisse von Autor, Werk und Leser mit all den vermittelnden Instanzen und Institutionen, unter denen literarische Kommunikation zustande kommt. \u201eDiese Betrachtungsweise begreift das literarisch-sprachk\u00fcnstlerische Werk als Zentrum, sowohl in seiner produktions\u00e4sthetischen wie in den rezeptions\u00e4sthetischen Aspekten. Dabei gilt es, die Historizit\u00e4t des Werks zu beachten, seinen gesellschaftlichen Kontext, seine Genesis und Struktur einschlie\u00dflich der Entwicklung des literarischen Genres.\u201c(\u201eMeine ungeschriebenen B\u00fccher\u201c- 2011, in \u201eEinzelheiten und Beispiele\u201c, Gransee 2012)<\/p>\n<p>Eine solche Betrachtungsweise l\u00e4sst viele Formen von Texten zu. Sowohl die gr\u00fcndliche Werkananlyse, aber auch Einzelaspekte sind m\u00f6glich. Dieter Schiller nutzt sie alle. Er nennt sich \u201eliteraturwissenschaftlicher Publizist\u201c, und das trifft es. Schon immer hat er nicht nur f\u00fcr Eingeweihte oder eine kleine Schar von Literaturexperten geschrieben. Seine Artikel waren sowohl in Fachzeitungen als auch Tageszeitungen pr\u00e4sent. Faktisch als Aufkl\u00e4rer, Propagandist f\u00fcr Interessierte brillierte er im \u201eNeuen Deutschland\u201c (Franz Kafka, Rene Schickele, Alfred Wolfenstein, Albert Ehrenstein und andere) oder in der Berliner Zeitung (Robert Musil) mit Beitr\u00e4gen zu Literaten, die die die normalen Leser kaum einmal geh\u00f6rt hatten. Das bedingte auch eine verst\u00e4ndliche Sprache, kein Germanisten-Latein. Sein breites Reservoir an behandelten Namen und Problemen h\u00e4ngt zusammen mit seiner \u201eunausrottbaren Lust an neuen Gegenst\u00e4nden\u201c. (Vors\u00e4tze, in \u201eMiszellen und Aufs\u00e4tze zur Literatur. Namen und B\u00fccher\u201c , Gransee 2018) Dabei kam es auch vor, dass er sich \u2013 souver\u00e4n wie immer \u2013 auch in Gebiete wagte, die nicht \u201eseine\u201c waren, man denke nur an seine Filmkritiken oder auch einen l\u00e4ngeren Aufsatz zu Hans Grimm.<\/p>\n<p>Hat er schon im ZIL so gr\u00fcndlich wie m\u00f6glich Archivmaterial gesucht und verwendet, setzt nach der Wende ein noch intensiveres Studium und Erschlie\u00dfen neuer Quellen ein. Privat reisen er und seine Frau Leonore Krenzlin nach Russland und bergen mehr oder weniger nun zug\u00e4ngliches wertvolles Material vor allem f\u00fcr die Exilfoschung. \u00c4hnliches gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr nun offene Archive in Deutschland. Es gibt kaum eine Debatte von Belang, keine Zeitschrift oder Briefwechsel, die Dieter Schiller und Leonore Krenzlin nicht erschlossen. Derart reich, machen sie sich souver\u00e4n. Der Privatgelehrte Schiller ist eine Institution. Keine Forschung zu antifaschistischer Literatur kommt drumrum, Schillers Arbeiten als Quelle, ja sogar oft als Fundament zu nutzen. Der Publizist schafft sich eine B\u00fchne, zuerst und intensiv im Vortragsprogamm und der Brosch\u00fcrenpublikation im Berliner Bildungsverein \u201eHelle Panke\u201c. Wieder liegt ihm an einem interessierten Publikum, das nicht immer Fachwissen hat. War er fr\u00fcher listig gewesen, die Leser mit ihnen meist unbekannten oder auch f\u00fcr die Kulturpolitik problematischen Autoren (Franz Kafka, Robert Musil, Armin T.Wegener, Rene Schickele, Gustav Landauer) bekannt zu machen, ging es ihm nunmehr oft darum, ins Vergessen zu geratende Autoren und Ereignisse wachzuhalten. Neben der \u201eHellen Panke\u201c nutzt er vor allem Auftritte zu wissenschaftlichen Konferenzen und Jubil\u00e4en. Immer ist er gr\u00fcndlichst vorbereitet, hat sein Material unter bestimmten Gesichtspunkten formiert. Er wiederholt sich selten, auch wenn er zu einem Autor mehrmals spricht oder schreibt. Das Maximum seines Wirkens galt wohl Johannes R. Becher. Im Sammelband \u201eIn der Reihe und au\u00dfer der Reihe. Johannes R. Becher\u201c (Buskow 2019) sind allein sechzig Beitr\u00e4ge seit 1960 verzeichnet. Zu einer Becher-Biographie ist es nie gekommen, stattdessen konnte er ausf\u00fchrlicher auf einzelne Aspekte eingehen. Es waren \u201eEinzelheiten und Beispiele\u201c, so der Titel einer 2012 in Gransee erschienenen Publikation, die ihn interessieren, sind es nun einzelne Romane oder Gedichte, Publizistik, Reden, aber auch nur einzelne Aspekte in Briefen. Dies ist ein Prinzip seines Schaffens. Mehrmals galt sein Interesse Erich M\u00fchsam, Arnold Zweig, Klaus Mann, Stefan Heym u.a., und immer wieder schreibt er keine Biographie, sondern pickt sich besondere Gesichtspunkte heraus, vertieft und bereichert so die Bilder seiner Protagonisten. So ist auch ein ganzes Buch zu Willi M\u00fcnzenberg( \u201eWilli M\u00fcnzenberg und sein Umgang mit deutschen Intellektuellen. Versuche einer Ann\u00e4herung\u201c, Gransee 2021) keine Gesamtsicht, sondern die Untersuchung einer besonderen Leistung M\u00fcnzenbergs &#8211; dem Umgang mit deutschen Intellektuellen \u2013 gewidmet. So kann er gr\u00fcndlicher diesem einen Aspekt nachgehen. Aber es sind nicht nur die hier genannten bekannteren Autoren, das besondere Verdienst Dieter Schillers ist es, in die Peripherie geratene Schriftsteller hervorzuholen. Gustav Landauer, Rene Schickele, Maximilian Scheer, Kurt Kersten, Rudolf Leonhard &#8211; wo, wenn nicht bei Dieter Schiller, ist Substanzielles \u00fcber sie zu finden?<\/p>\n<p>Er betont in seiner Autobiographie, dass seine Auswahl der Themen auch einen indirekten Bezug zu seinem Leben hat. So ist es kein Wunder, dass sich unser Privatgelehrter intensiv mit der Kulturpolitik der DDR auseinandersetzte. Es war die Zeit, da er das Scheitern der DDR f\u00fcr sich \u00fcberdachte und \u00fcberwand. Zur DDR-Literatur hatte er schon immer geschrieben, nun interessierten ihn als eine Art Selbstauseinandersetzung, obwohl er nicht direkt mit den konkreten Ereignissen involviert war, die Machtverh\u00e4ltnisse zwischen K\u00fcnstlern und Politik. Im 2003 erschienenen Buch \u201eDer verweigerte Dialog\u201c (Berlin 2003) widmete er sich \u2013 wiederum an einzelnen Beispielen \u2013 unter anderem der Kulturdebatte nach dem XX. Parteitag, einer Kritikerkonferenz zum Schriftstellerkongress, dem Donnerstagskreis im Klub der Kulturschaffenden. Wieder vorz\u00fcgliche Archivarbeit, wiederum Einzelheiten, die auf ein Ganzes zielen. Gleichzeitig verfolgte er die \u201ealten\u201c Forschungsgebiete weiter, immer wieder Exil, immer wieder antifaschistische Autoren und Positionen, immer wieder neue Gesichtspunkte.<\/p>\n<p>2008 fand er in dem kleinen Verlag Edition Schwarzdruck eine Heimstatt. Zw\u00f6lf B\u00fccher sind seitdem erschienen. Bereits Gedrucktes, Unver\u00f6ffentlichtes, \u00dcberarbeitetes, Neues. Es sind zumeist Leseb\u00fccher im besten Sinne. \u201eIm Widerstreit geschrieben\u201c (2008) ist das erste und eins von Dieter Schillers Lieblingsb\u00fcchern. Schon der Titel ist doppeldeutig: Bestimmt meint er die Haltung der im Buch vertretenen Autoren zu ihrer Zeit und ihrer Gesellschaft. Aber vielleicht zielt er auch auf das Verh\u00e4ltnis des Autors Dieter Schiller zur Art und Weise der Produktion und Rezeption seiner Texte. Beginnt der Band mit Trauerarbeiten, die \u2013 am Beispiel von Johannes R. Becher, Arnold Zweig, Alfred D\u00f6blin, Arthur Koestler und Manes Sperber \u2013 Krisen der sozialistischen Bewegung und sozialistischen Engagements am Beispiel von Entscheidungen einzelner verfolgen, findet sich gleich danach unter der \u00dcberschrift R\u00fcckblick der im Band l\u00e4ngste Artikel zu Robert Musils \u201eMann ohne Eigenschaften\u201c, ein brillanter Essay voller tiefgr\u00fcndiger Gedanken zu weltanschaulichen Quellen und Positionen, zur Romanform, zur Stellung in der Zeit. Geschrieben in den sechziger Jahren als ein Beitrag zu einem Roman-Projekt mehrerer Kollegen, das \u2013 zwar fertiggestellt \u2013 nie die \u00d6ffentlichkeit erreichte. Zu viel Moderne, zu wenig Sozialismus und Gegenwart lautete damals das vernichtende Urteil der Zensoren. Die Herausgeber waren geschockt, aber schlussendlich die Verlierer. Dieter Schiller hat sehr an seinen Beitr\u00e4gen zu Robert Musil und Rainer Maria Rilke gehangen. Dass sie nun doch noch publiziert wurden, ist ihm Genugtuung und Freude.<\/p>\n<p>Wie geschickt er den Widerstreit versteht, zeigt sich in weiteren Beispielen. War in der DDR lange Zeit offizielle Meinung, dass der Bund proletarisch revolution\u00e4rer Schriftsteller Zentrum und ziemlich alleiniger Repr\u00e4sentant linker Literatur war, beschreibt Dieter Schiller \u2013 ohne gro\u00dfe Polemik &#8211; die verschiedenen vor und neben dem Bund existierenden Str\u00f6mungen und Wechself\u00e4lle der Entwicklung. Auch die in der DDR-Germanistik vorherrschende Sicht, unter anderem linksb\u00fcrgerliche Schriftsteller am angeblich noch nicht Erreichten wahrer sozialistischer Qualit\u00e4t zu messen, widerspricht Dieter Schiller in seinen Texten nachdr\u00fccklich. Er sucht immer das Besondere an der Leistung seines Protagonisten, er stellt die K\u00e4mpfe und Widerspr\u00fcche dar. Nie l\u00e4sst er, wie er sagt, \u201edas Janus-Antlitz unseres Zeitalters\u201c aus den Augen. Sein Widerstreit setzt auf Bereicherung und auf den Nachweis des Widersp\u00fcchlichen, dem Anzweifeln von zu einseitigen, vereinfachenden Sichten. In seiner Autobiographie behauptet er als Gesamtbilanz seines Lebens \u201eein bruchst\u00fcckhaftes Lebenswerk als Wissenschaftler\u201c, dem ich heftig widerspreche. Auf diesem Gebiet hat er keine Tr\u00fcmmer geschaffen, sondern Bausteine geliefert.<\/p>\n<p>Enden will ich mit einem f\u00fcr einen Germanisten und Privatgelehrten seltenen Zug. Nicht nur, dass Dieter Schiller das stille K\u00e4mmerlein, wenn es mal kein Archiv ist, meidet und das Offene, den Dialog sucht. Er ist nicht nur privat ein geselliger Mann, er versteht es, diese Eigenschaft auch seinem Fach zugute kommen zu lassen. Auf Hiddensee zur Urlaubszeit findet sich \u2013 federf\u00fchrend von Dieter Schiller \u2013 seit 2003 eine Gruppe von Goethefreunden zusammen, die j\u00e4hrlich zu Goethes Geburtstag die Parodie einer Literaturgesellschaft zelebriert. Freilich geht es auch da nicht ohne Vortr\u00e4ge und ohne gediegenes Wissen.(\u201eUnernste Betrachtungen zur literarischen Klassik\u201c, Gransee 2011\u201eGedankenspiele mit Goethe\u201c, Gransee 2016, \u201eGoethe-Lekt\u00fcren vorwiegend heiter\u201c, Gransee 2022) Aber die Themen sind heiter. Ob Goethe wohl was mit der Herzogin-Mutter gehabt hat oder wie Zeitgenossen ihn schm\u00e4hten und und. Getrunken und gesungen wird auch dabei. Wahrlich selten \u2013 ein Privatgelehrter mit Humor! Ich bin sicher, auch mit \u00fcber Neunzig, werden ihm die Themen nicht ausgehen.<\/p>\n<p>Christel Berger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4\u00dflich des 90. Geburtstages unseres hochverehrten Autors Dieter Schiller kann die Laudatio nicht wirklich kurz ausfallen: Die F\u00fclle des Materials, das zu sichten und zu w\u00fcrdigen ist, macht hilflos. Behelfen wir uns also bei dem simpelsten Hilfsdienst, bei Wikipedia. Nach einem relativ ausf\u00fchrlichen Lebenslauf und einer noch umfangreicheren Liste von Ver\u00f6ffentlichungen fassen die ganz zuletzt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":[],"categories":[68],"tags":[303],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6069"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6069"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6070,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6069\/revisions\/6070"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}