{"id":4776,"date":"2019-10-15T17:56:12","date_gmt":"2019-10-15T15:56:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=4776"},"modified":"2019-10-15T17:56:12","modified_gmt":"2019-10-15T15:56:12","slug":"zum-deutschen-verlagspreis-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=4776","title":{"rendered":"Zum &#8222;Deutschen Verlagspreis&#8220; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Auf den Brief an Frau Gr\u00fctters (http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=4730) hat Schwarzdruck bis heute keine Antwort und nicht einmal eine Eingangsbest\u00e4tigung, bekommen. Daf\u00fcr erschien im &#8222;Buchreport&#8220; auszugsweise eine &#8222;Entgegnung des Ministeriums&#8220;, aus der wir hier zitieren:<br \/>\n<em>&#8222;Die Kurt-Wolff-Stiftung (KWS) hat die BKM ( Beauftragte f\u00fcr Kultur und Medien &#8211; Frau Gr\u00fctters) lediglich bei der Konzeption der Teilnahmebedingungen beraten. Beim Bewerbungsverfahren, der Jurysitzung und anderen mit der Preisvergabe in Zusammenhang stehenden T\u00e4tigkeiten war die KWS komplett au\u00dfen vor. Es w\u00e4re daher nicht angemessen gewesen, die Verlage, die ehrenamtlich f\u00fcr die KWS t\u00e4tig sind, vom Bewerbungsverfahren auszuschlie\u00dfen. Die Mitgliedschaft im Freundeskreis der KWS und im B\u00f6rsenverein wurde im umfangreichen Bewerbungsverfahren nicht abgefragt und war auch f\u00fcr die Jury nicht relevant.&#8220;<\/em><br \/>\nDazu ist zu sagen: Niemand (zumindest von Schwarzdruck) hat einen Ausschluss der KWS-Verlage vom Bewerbungsverfahren gefordert. Aber dass die Konzeption der Teilnahmebedingungen unter Mithilfe der KWS eben viele &#8222;Nicht-KWS-Verlage&#8220; vom Bewerbungsverfahren ausschlie\u00dft ist ja der eigentliche Kritikpunkt gewesen.<\/p>\n<p>Allerdings war uns dabei folgende Spitzfindigkeit gar nicht aufgefallen: <em>&#8222;Die Teilnahmebedingungen des Verlagspreises unterscheiden zwischen Teilnahmevoraussetzungen (Konzernunabh\u00e4ngigkeit, 3 Jahre Bestand, kontinuierliches Verlagsprogramm mit mind. 4 Titeln pro Jahr, Ausschluss bestimmter Verlagsprogramme) und Auswahlkriterien f\u00fcr die Jury.\u00a0<\/em><em>Auch kleine Verlage, die diese Kriterien nicht vollst\u00e4ndig erf\u00fcllen, konnten in vielen F\u00e4llen zugelassen werden und hatten daher durchaus die Chance, die Jury zu \u00fcberzeugen. Dazu mussten sie bei den einzelnen Voraussetzungen nur begr\u00fcnden, warum sie diese nicht erf\u00fcllten und trotzdem auszeichnungsw\u00fcrdig seien.&#8220;<\/em><br \/>\nWenn man also die Auswahlkriterien der Jury &#8211; wie beispielsweise die Auslieferung \u00fcber Barsortimenter &#8211; nicht erf\u00fcllte, h\u00e4tte man also trotzdem teilnehmen k\u00f6nnen &#8230;?<br \/>\nDas h\u00e4tte man dann auch deutlicher formulieren sollen.\u00a0So bestand die <em>&#8222;Chance, die Jury trotzdem zu \u00fcberzeugen&#8220;<\/em> nur f\u00fcr juristisch beschlagene, sehr spitzfindige oder sehr dreiste Verlage, die von dieser merkw\u00fcrdigen Hintert\u00fcr wussten &#8230; woher auch immer. Verlage, die die Teilnahmebedingungen UND Auswahlkriterien ernst genommen haben (oder als juristische Laien keinen Unterschied darin sahen) und sich deshalb gar nicht erst beworben haben: Pech gehabt!<\/p>\n<p>Der Deutsche Verlagspreis wird am Freitag vergeben. Unter den Preistr\u00e4gern befinden sich einige, die nicht einmal die oben erw\u00e4hnten Teilnahmebedingungen erf\u00fcllt haben. Wie haben die es denn in den Wettbewerb und sogar bis in die Juryauswahl geschafft? Denn auch dazu hat Frau Gr\u00fctters geschrieben: &#8222;Die endg\u00fcltige Entscheidung traf dann die Jury. Nur Ausnahmen bei der Umsatzgrenze oder der Konzernunabh\u00e4ngigkeit lie\u00df die Jury nicht zu.&#8220; Warum am Ende nur zwei von vier Teilnahmebedingungen wirklich g\u00fcltig waren? Fragen Sie Frau Gr\u00fctters. Eine Antwort werden Sie vermutlich nicht bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Brief an Frau Gr\u00fctters (http:\/\/www.edition-schwarzdruck.de\/?p=4730) hat Schwarzdruck bis heute keine Antwort und nicht einmal eine Eingangsbest\u00e4tigung, bekommen. 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